Montag, 05 November 2018 21:45

Benefizkonzert in der St. Blasius-Kirche, 18.11.2018 – 19.00 Uhr

In guter Tradition veranstaltet der Musikverein Mägerkingen auch in diesem Jahr wieder das Benefizkonzert in der St. Blasius-Kirche, das jedes zweite Jahr zur Finanzierung der Kirchenrenovierung stattfindet. In der besonderen Atmosphäre der St. Blasius-Kirche in Mägerkingen wird die Aktivkapelle am 18. November 2018 (Volkstrauertag) um 19.00 Uhr ca. eine Stunde lang emotionsgeladene, konzertante Blasmusik aufführen. Zwischen den Musikstücken wird Herr Pfarrer Martin Rose verbindende, einfühlsame Worte sprechen. Der Eintritt ist frei, Opfer und Spenden kommen in vollem Umfang der Erneuerung der Lautsprecheranlage der St. Blasius-Kirche zugute.

 

Programm:

A Huntingdon Celebration Philip Sparke
Red Rock Mountain Rossano Galante
Let There Be Peace On Earth Sy Miller/Jill Jackson, arr. Ed Huckeby
Las Playas de Rio Kees Vlak
St. Florian Choral Thomas Doss
Möge die Straße uns zusammenführen
MarkusPytlik, arr. Kurt Gäble

    

 

 

 

 

 

  1. A Huntingdon Celebration                                             Philip Sparke                      

 

Die Huntingdon Concert Band, mit Sitz im Osten Englands, ist ein kommunales Blasorchester, das 1993 gegründet wurde. Im Jahr 2001 wurde der Komponist Philip Sparke eingeladen, um mit ihnen ein Wochenende lang an einigen seiner Stücke zu arbeiten. Dies führte dazu, dass man Sparke bat, ein Stück zur Feier des zehnjährigen Bestehens des Blasorchesters 2003 zu schreiben. Das Ergebnis war A HUNTINGDON CELEBRATION.

 

Diese kurze, lebhafte Ouvertüre beginnt mit einer fanfareähnlichen Passage, die auf dem Hauptthema basiert, welches alsbald in den Klarinetten und Saxophonen erscheint, und dann vom gesamten Blasorchester aufgenommen wird. Sich beantwortende Phrasen zwischen dem Blech- und dem Holzbläserregister führen zu einem zweiten, gebundenen Thema über perlenden Achtelnoten. Dies führt wiederum zu einem langsameren zentralen Choral im Tenorregister es Blassorchesters. Das ursprüngliche Tempo kehrt zurück und, nach einer Phase der thematischen Entwicklung, erscheint wieder das Hauptthema, bis die Eröffnungsfanfare zurückkehrt, um das Stück zu beenden.

 

 

 

  1. Red Rock Mountain                                                         Rosano Galante     

 

Diese Komposition zeichnet ein wunderschönes musikalisches Bild des Red Rock Mountain, einer traumhaften Berglandschaft in Pennsylvania. Blechbläserfanfaren und strahlende Melodielinien eröffnen das Werk und führen zu einer sehr emotionalen Passage, die den Berg bei Tagesanbruch darstellen sollen. Als die Sonne aufgeht und die Strahlen langsam den Gipfel erreichen, steigert sich die Musik immer mehr und gipfelt schließlich in einem heroischen Finale als Würdigung an das großartige Panorama der US Ostküste.

 

 

 

  1. Let there be Peace on Earth                                         Ed Huckeby             

 

Jill Jackson-Miller und Sy Miller schrieben diesen Song im Jahr 1955. Ursprünglich wurde er für einen internationalen Kinderchor geschrieben, der von Easter Beakly und Arthur Granger von der Granger Dance Academy in Long Beach, Kalifornien, gegründet wurde. Die Komponisten des Songs leiteten von 1955 bis 1957 eine Reihe von Proben für den Kinderchor. Das Stück ist nach wie vor die „Hymne“ dieses Chores, der unendlich viele Nationen in sich vereint.

Jackson-Miller, sagte später, sie habe das Lied nach einer gescheiterten Ehe geschrieben, weil sie erst dann verstanden habe, was als "lebensrettende Freude an Gottes Frieden und bedingungsloser Liebe" bezeichnet werden könne.

In der Zwischenzeit ist der Song auch im Liedgut vieler christlichen Glaubensrichtungen enthalten. Er schließt zB jede Woche die Gottesdienste der „Unity Church“ ab.

Hier ein paar Zeilen aus dem Songtext:

Let there be peace on earth
And let it begin with me
Let There Be Peace on Earth
The peace that was meant to be

With God as our Father
Brothers all are we
Let me walk with my brother
In perfect harmony.

 

 

 

  1. Las Playas de Rio                                                           Kees Vlak                

 

Die Strände von Rio de Janeiro' sind weltberühmt. Und die brasilianische Musik ist durch ihren aparten Charakter mindestens ebenso bekannt. Viele Komponisten ließen sich von diesen südamerikanischen Klängen inspirieren.

Die Bevölkerung Brasiliens besteht aus vielen Rassen: Weißen, Schwarzen und den ursprünglichen Bewohnern dieses Kontinentes, den Indianern. Die spezifischen Talente dieser Gruppen wurden in der brasilianischen Musik zusammengefügt. Die melodischen Interwalle der Ureinwohner, der Rhythmus der Schwarzen und die Akkorde und Strukturen der Weißen. Es entstand nicht nur prachtvolle Musik, sondern die Vermischung der Völker sorgte auch für sehr schöne Menschen. Dies alles kann man dann den Stränden von Rio de Janeiro wiederfinden. Besonders während des „Karneval de Rio“ scheint das Feiern kein Ende nehmen zu wollen.

Der Komponist benannte die drei Sätze seines Werkes nach diesen berühmten Stränden in Rio und zwar Trocadero, Ipanema und Copacabana.

Satz 1: Trocadero-Playa beginnt mit einer Einleitung, die uns kurz an die indianischen Ureinwohner erinnert. Sie gleicht einem vorbeiziehenden Stamm unter der Leitung eines Azteken-Oberhaupts. Dann kommt das Strandleben langsam in Gang. Man schnipst mit den Fingern, schlägt auf eine Trommel- ein Bassinstrument dazu, ein Straßencafé wird geöffnet und ein paar Saxophonklänge dringen nach draußen. Das Fest hat begonnen.

Satz 2: Ipanema-Playa ist am Bossa-Nova-Rhythmus geschrieben und verwendet einige typisch brasilianische Akkorde, mit denen der Komponist Jobim sich einen Namen gemacht hat. Die Hauptmelodie ist etwas schwermütig, wie der Charakter der Indianer, und könnte auch auf einer indianischen Flöte gespielt werden. Der Zuhörer kann sich einen verlassenen Strand und vielleicht sogar eine verlassenen Geliebte vorstellen.

Satz 3: Copacabana-Playa spielt sich nachts ab. Der Karneval ist in vollem Gang. Man tanzt Samba bis zum Umfallen. Draußen ist ein Feuerwerk, drinnen spielen die Bands, überall herrscht Ausgelassenheit.

 

 

 

  1. St Florian Choral                                                              Thomas Doss         

 

Diesen eindrucksvollen Choral verfasste der erfolgreiche Komponist Thomas Doss als eine Verneigung vor seinem Landsmann und Vorbild Anton Bruckner, welcher in der Stiftskirche zu St. Florian viele seiner unvergessenen Werke schrieb. Mit dieser Ehrerbietung schuf Thomas Doss ein wunderschönes Musikstück, das eine würdevolle Bereicherung eines jeden Repertoires darstellt.

 

 

 

  1. Möge die Straße uns zusammenführen                     Kurt Gäble               

 

Für den christlich inspirierten Komponisten und Arrangeur Kurt Gäble war es ein persönliches Anliegen, beliebte neue geistliche Lieder für katholische, protestantische und ökumenische Anlässe herauszugeben.

Der junge und frische musikalische Zugang zum Glauben, der in diesen Liedern zum Ausdruck kommt, spiegelt das wachsende Miteinander der beiden großen christlichen Kirchen wieder. Das Blasorchester spielt im Jahreskreis der Kirchengemeinden schließlich eine große Rolle.

In seinen Kompositionen und Arrangements verbindet Kurt Gäble oft tiefen christlichen Glauben mit seiner Liebe zur Musik.

 

Letzte Änderung am Sonntag, 11 November 2018 18:42

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