Montag, 14 Juni 2004 09:26

Ausflug nach Köln 10.06. - 13.06.2004

Leider schon vorbei - ein Ausflug der Superlative....

Ein rundum gelungener Musikerausflug führte uns nach Köln, der zweitältesten und viertgrößten Stadt Deutschlands. Schon auf der Hinfahrt gönnten wir uns einen Leckerbissen, denn wir fuhren mit dem Schiff durchs romantische Mittelrheintal von Bingen bis St.Goar. Bei strahlendem Sonnenschein ging es vorbei an unzähligen Burgen und an der sagenumwobenen Loreley. Unser Bus brachte uns dann weiter nach Bonn. Bei einer sehr interessanten Führung durchs Haus der Geschichte lernten wir die Entwicklung der Bundesrepublik vom Kriegsende bis heute kennen. Ein Spaziergang durchs ehemalige Regierungsviertel machte uns deutlich, welche Bedeutung die Stadt Bonn vor nicht allzu langer Zeit hatte. Am frühen Abend erreichten wir Köln. Es war noch genügend Zeit zu einer ersten Kontaktaufnahme mit der Stadt.......

Der Freitagmorgen wird allen wohl unvergessen bleiben. Mit Bus und sachkundiger Führung fuhren wir ins Kohle -Tagebaugebiet Garzweiler. Riesige Schaufelradbagger fressen sich hier wie Urzeitriesen durch die Landschaft und machen vor nichts halt. Dörfer, Autobahnen, Straßen Gleisanlagen, - alles muss weichen. Es entstehen kilometerweite und bis zu vierhundert Meter tiefe Täler mit einer eigenen Infrastruktur..

Durch immense Rekultivierungsmaßnahmen bildet sich im Lauf der Jahre eine völlig neue Kulturlandschaft. Staunten wir am Morgen, so staunten die Kölner am Nachmittag, denn wir gaben ein zweistündiges Platzkonzert in einer Fußgängerzone nahe dem Neumarkt.

Der Samstag begann mit einer Stadtführung der besonderen Art. Eine Gruppe ließ sich auf dem Brauhauswanderweg die Altstadt zeigen und zwei weitere Gruppen düsten mit dem Fahrrad durch die Stadt. Der mächtige gotische Kölner Dom war natürlich eine extra Führung wert, an welcher wir uns am späteren Nachmittag beteiligten.

Am Sonntagmorgen starteten wir zur Heimreise. Ein lohnenswerter Abstecher zur Burg Eltz versetzte uns in eine frühere Zeit. Die Burg, erstmals 1157 erwähnt, wurde niemals zerstört und zeigt durch seine verschiedenen Baustile die Entwicklung über viele Jahrhunderte.

An der Mosel entlang ging es dann zur Autobahn und ab nach hause, wo wir dann gegen halbacht, wohlbehalten und voll schöner Eindrücke, ankamen.

 



Verfasser: Rolf Frank

Letzte Änderung am Sonntag, 09 März 2014 10:08