Samstag, 17 Januar 2015 10:11

Konzert am 31.01.2015

Konzert2015  Probewochenende 2015

 

Konzert am Samstag, den 31.01.2015 um 20.00 Uhr in der Festhalle Mägerkingen

Wie in den vergangenen Jahren veranstaltet der Musikverein Mägerkingen e.V. wieder am letzten Samstag des Januars sein Konzert in der Festhalle Mägerkingen, bei dem die Musikerinnen und Musiker ein kurzweiliges, etwa zweistündiges Programm aus konzertanter, moderner und traditioneller Blasmusik bieten wollen. Eröffnet wird das Konzert von der von Eva Geckeler geleiteten Jugendgruppe, in der Kinder und Jugendliche mit ca. einem Jahr Spielpraxis musizieren. Anschließend folgt der Auftritt der knapp vierzigköpfigen Jugendkapelle, die das Publikum unter der Leitung von unserer Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann unter anderem in das Land der Pharaonen mitnehmen wird und die Filmmusik des erfolgreichen Animationsfilmes „Drachenzähmen leicht gemacht“ aufführt. Die teils heroische, teils verspielte Filmmusik umschreibt gekonnt die Handlung der Komödie, in der ein junger Wikinger zum Drachentöter ausgebildet werden soll und sich stattdessen mit seinem Feind, dem vermeintlich gefährlichsten Drachen, anfreundet. Zum Abschluss musiziert die Aktivkapelle mit ihrem gewohnt vielseitigen Programm aus konzertanter und traditioneller Blasmusik. Eines der Highlights des Abends wird womöglich „In 80 Tagen um die Welt“ von Otto M. Schwarz sein, das die Reise des jungen, abenteuerlustigen Briten Phileas Fogg beschreibt. Die Vertonung des Literaturklassikers von Jules Verne nimmt die Zuhörer mit in zahlreiche Kulturräume durch die Fogg auf seinem nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit hetzt, um zur Erfüllung seiner Wette rechtzeitig – vor Ablauf des 80. Tags – wieder zurück in London zu sein. Freunde der traditionellen Blasmusik werden beispielweise bei der eingängigen Polka „Von Freund zu Freund“ auf ihre Kosten kommen. Im Anschluss an die musikalischen Darbietungen und in der Pause werden die Gäste durch den Musikverein bewirtet. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn wir Sie an diesem Abend als unsere Gäste begrüßen dürften.

 

 

Konzertprogramm

Jugendgruppe                                                                                     

Leitung: Eva Geckeler

High Adventure

Paul Lavender

Latin Fire

John Higgins

 

Jugendkapelle                                                                                     

Leitung: Claudia Krohmer-Rebmann

Land Of The Pharaos Kees Vlak
How To Train Your Dragon John Powell
The Marches of John Williams John Williams, Arr.: Johnnie Vinson
Hawaii Five-O Mort Stevens, Arr.: Michael Sweeney
   
   

Aktivkapelle                                                                                        

Leitung: Claudia Krohmer-Rebmann

King Cobra - Konzertmarsch

David Shaffer

Jasper - A Navigator to the Dreams

Daisuke Shimizu

In 80 Tagen um die Welt Otto M. Schwarz
Aria d'Amore

Florian Ziller

The Blues Factory Jacob de Haan
Von Freund zu Freund Martin Scharnagl
Our Director Frederik E. Bigelow, Arr.: Siegfried Rundel



Informationen zu den Musikstücken

1. Jugendgruppe

High Adventure, Paul Lavender

Ein kurzes Eröffnungsstück in der Anfängerstufe, das unsere Jüngsten die Nervosität des ersten Auftrittes gut bewältigen lässt!

 

Latin Fire                                                                            John Higgins

In Anlehnung an lateinamerikanische Rhythmen verlangt dieser vierstimmige Satz von den Anfängern bereits präzises Zusammenspiel und ausdrucksstarke Musikalität.

 

 

2. Jugendkapelle

 

Land Of The Pharaos, Kees Vlak

“Das Land der Pharaonen”

 

Das Ägypten der Antike ist mit dem heutigen Staat gleichen Namens nicht vergleichbar: es war ein reiches Land, voll saftiger Wiesen, tiefer Wälder und fruchtbarer Felder – und es gab Wasser im Überfluss. Die Herrscher wurden Pharaonen genannt. Sie lebten in unermesslichem Reichtum und waren stets von einem großen Gefolge umgeben. Besonders stolz waren sie auf ihre unvergleichlichen Baumeister. Starb einer der Pharaonen, wurde sein Körper mumifiziert und oft in einem riesigen Grab, den Pyramiden, beigesetzt. Alle Schätze, die er auf Erden besaß, wurden ihm mit ins Grab gelegt, damit er die Reise ins Jenseits gebührend antreten konnte.

Die Musik im antiken Ägypten war so komponiert, dass man ausschließlich reine Intervalle wie Quinten und Oktaven benutzte. Bei wichtigen Ereignissen spielte der große Gong eine maßgebliche Rolle. Bis heute gibt es noch viele Geheimnisse der Antike, die wir nicht erklären können.

Eindrucksvoll beginnt die Komposition „Das Land der Pharaonen“ mit Quintakkorden und einem Gong. Es schließt sich ein leise vorgetragenes, geheimnisvolles Thema an. Nach zwölf Takten treten weitere Quintakkorde hinzu und das geheimnisvolle Thema ändert seinen Charakter. Majestätisch und pompös, unterstützt von kräftigem Schlagwerk wird der Ruhm des antiken Ägypten musikalisch dargestellt. Im Mittelteil erscheint ein neues Motiv – einsam und verlassen. In der Ferne zieht eine Karawane durch die Wüste. Tambourine und gedämpfte Trompeten verstärken den Eindruck der weiten Leere der Wüste. Der letzte Teil ist eine gestraffte Wiederholung des ersten und endet in einer glanzvollen Coda – mit etwas Phantasie kann man sich das beeindruckende Land der Pharaonen und Pyramiden vorstellen!

 

 

How To Drain Your Dragon, John Powell, Arr.: Sean O‘Loughlin

aus dem Film “Drachenzähmen leicht gemacht”

 

Der Film war ein Hit, die Filmmusik ist es nicht weniger: Themen, die nach Abenteuer klingen, mit einem deutlich keltischen Einschlag.

In DreamWorks’ zweitem Teil der Drachenzähmen-leicht-gemacht-Trilogie erlebt Higgs mit seinem handzahmen Drachenfreund Ohnezahn wieder einige Abenteuer.

Handlung von Drachenzähmen leicht gemacht 2
Auch die Fortsetzung von Drachenzähmen leicht gemacht widmet sich der Freundschaft zwischen dem jungen Wikinger Hicks und seinem Drachen Ohnezahn. Die Ereignisse finden fünf Jahre nach denen des ersten Teils statt. Hicks ist inzwischen ein Jugendlicher, aber seine Freundschaft zu seinem gezähmten Drachen ist enger als jemals zuvor. Gemeinsam erleben die unzertrennlichen Freunde bei ihren Ausflügen einige Abenteuer und stoßen auf eine geheimnisvolle Eishöhle. Dort sind nicht nur hunderte wilder Drachen zu Hause, sondern auch der mysteriöse Dragon Rider. Hicks und Ohnezahn sind nun gefragt, denn der Frieden steht auf dem Spiel.

Hintergrund & Infos zu Drachenzähmen leicht gemacht 2
Während sich für den ersten Teil der als Trilogie geplanten Drachenzähmen-leicht-gemacht-Reihe noch Chris Sanders und Dean DeBlois den Regiestuhl teilen mussten, wurde Drachenzähmen leicht gemacht 2 (OT: How to Train Your Dragon 2) allein von Dean DeBlois inszeniert. Auch das Drehbuch zum Animationsfilm aus der DreamWorks-Schmiede entwickelte er dieses Mal ohne seinen Kollegen. Als Bedingung für sein Engagement forderte Dean DeBlois Gerüchten zufolge, dass er aus der Filmreihe eine Trilogie machen dürfe: 2016 folgt also Drachenzähmen leicht gemacht 3.

Seitdem DreamWorks Animation und Paramount Pictures seit 2012 getrennte Wege gehen, übernahm der Verleih 20th Century Fox. Für Drachenzähmen leicht gemacht 2 kam völlig neue Software von DreamWorks zum Einsatz, durch die sich die Macher besonders im Bereich der Gesichtsanimation und der Lichtverhältnisse Optimierungen versprachen.

Jay Baruchel (Das ist das Ende, Tropic Thunder) leiht dem Protagonisten Higgs alias Hiccup in der Originalversion erneut seine unverwechselbare Stimme. Die Rolle der Valka wird von Cate Blanchett gesprochen. Dean DeBlois konnte sich für die Stimme der Valka keine andere Synchronstimme vorstellen, da ihr seines Erachtens eine perfekte Mischung zwischen mächtig und befehlend sowie verletzlich und bedauernd gelingt.

 

 

The Marches Of John Williams, John Williams, Arr.: Johnnie Vinson

Der vor allem als Filmmusikkomponist berühmte John Williams kann Märsche wie kein anderer schreiben. Johnnie Vinson wählte vier berühmte Märsche aus Williams' Filmmusiken und anderen Werken und fasste sie in diesem Medley zusammen.

Mit den Märschen: Raiders March; Midway March; The Olympic Spirit; The Throne Room (Star Wars.);

 

 

Hawaii Five-O, Mort Stevens, Arr.: Michael Sweeney

 

Hawaii Five-0 ist eine US-amerikanische Krimiserie, die seit 2010 von CBS Corporation für den US-Sender CBS produziert wird. Die Serie ist ein Remake der von 1968 bis 1980 ausgestrahlten Serie Hawaii Fünf-Null über eine Spezialeinheit der Polizei, die das organisierte Verbrechen auf Hawaii bekämpft. In den Hauptrollen sind unter anderem Alex O’Loughlin, Scott Caan, Daniel Dae Kim und Grace Park zu sehen. Die Erstausstrahlung von Hawaii Five-0 war am 20. September 2010, exakt 42 Jahre nach der Erstausstrahlung des Originals.

Hawaii Five-0 spielt im selben Serienuniversum wie Navy CIS: L.A. und Navy CIS, da in der sechsten Episode der zweiten Staffel Daniela Ruah als Special Agent Kensi Blye als Agentin des NCIS Los Angeles kurz in Erscheinung tritt. Es ist somit die vierte Serie im ursprünglichen JAG-Serienuniversum. Im Mai 2012 war ein weiteres Crossover beider Serien zu sehen. Dabei gab es eine Geschichte, die in zwei Teile gegliedert wurde, wobei der erste bei Five-0 und der zweite bei Navy CIS: L.A. gezeigt wurde.

In den Vereinigten Staaten wird seit Ende September 2014 die fünfte Staffel ausgestrahlt, die im März 2014 bestellt wurde. Im deutschsprachigen Raum wurde im Oktober 2014 die vierte Staffel beendet.

Das hier gespielte Stück ist die Titelmelodie der Krimiserie.

 

 

3. Aktivkapelle

 

King Cobra, David Shaffer

 

King Cobra ist ein fröhlicher, mitreißender Marsch im amerikanischen Show-Stil. Er eignet sich hervorragend als Auftakt eines Konzertes. Dabei lassen die immer wieder durchklingenden BigBand-Klänge den Zuhörer zuweilen vergessen, dass er im Konzertsaal und nicht in der Manege sitzt!

Die bewusst gesetzten Akzente und die ausgefeilte Dynamik gibt dem Orchester die Möglichkeit auch in der Gesamtheit einzelne Register gut zur Geltung kommen zu lassen.

 

 

Jasper, Daisuke Shimizu

- A Navigator to the Dreams

 

Jasper oder auch Jaspis ist ein Edelstein, der in den unterschiedlichsten Farbschattierungen auftritt. Verantwortlich dafür sind die in ihm in unterschiedlicher Menge vorkommenden Quarze. Dem Edelstein wird die Bedeutung zugeschrieben, dem Menschen Mut und Hoffnung zu geben. Sowohl in der Bibel, als auch in der griechischen und römischen Mythologie findet der Jaspis seinen Platz. Der antike Glaube: „Der Jaspis schirmt gegen alle Krankheiten und schützt Herz, Geist und Verstand!“ ist bis heute in der Esoterik ungebrochene Philosophie.

Der japanische Komponist Daisuke Shimizu wünscht sich für sein, im dreiteiligen Format (A-B-A) geschriebenes Stück, dass sich der Mut und die Hoffnung des Steines auch auf die Musiker und die Zuhörer überträgt. Dabei wirkt die Hauptmelodie wie die Filmmusik aus den 70er Jahren.

Das Stück entstand im Jahr 2010 und wurde nach unserer Kenntnis bislang in Deutschland noch nie zur Aufführung gebracht! Seine Beschaffung war nicht ganz einfach und nur durch japanische Beziehungen zu bewerkstelligen, da das Werk bislang in Europa nicht verlegt wurde und auch europäische Verlage nicht in der Lage waren, das Werk in Japan zu besorgen!

 

 

In 80 Tagen um die Welt, Otto M. Schwarz

 

In 80 Tagen um die Welt ist ein bekannter Abenteuerroman von Jules Vernes, der erstmals 1871 erschien. Er erzählt vom Engländer Phileas Fogg, der aufgrund einer Wette mit Freunden im Londoner Reformclub eine Reise um die Welt unternimmt. Noch am Abend der Wette bricht er gemeinsam mit seinem Diener Passepartout auf und reist über Frankreich, quer durch Europa nach Ägypten. Da zur gleichen Zeit die Bank von England überfallen wird, glaubt ein Geheimagent namens Fix, Phileas Fogg als vermeintlichen Täter identifiziert zu haben. Er schließt sich ab Suez den beiden Weltreisenden an, schafft es jedoch nicht, sie festzunehmen. Die Reise führt weiter nach Indien, wo es infrastrukturelle Probleme gibt: Die Bahnstrecken sind unterbrochen und man muss per Elefant weiterreisen. Dabei wird noch die junge Witwe Aouda, die gemeinsam mit ihrem verstorbenen Gatten verbrannt werden soll, gerettet. Die Route führt von Hongkong über China und Japan nach Amerika, wo es Büffelherden, Indianerangriffe und vieles mehr zu überstehen gilt. Von New York aus nehmen die Reisenden den Dampfer nach Liverpool, wo Fix schließlich beide festnimmt. Die Unschuld ist aber bald bewiesen und dann geht es nach London. Inzwischen scheint die Wette bereits verloren, doch durch die Überschreitung der Datumsgrenze haben die beiden einen Tag gewonnen und damit doch gewonnen.

Otto M. Schwarz erzählt mit seinem Werk die Geschichte von Jules Vernes in beeindruckender Weise und mit vielen amüsanten Details musikalisch nach! Ein Vergnügen, dass jeden Zuhörer auf die Reise mitnimmt!

 

Aria d’Amore, Florian Ziller

 

„Aria d’Amore“ ist eine gefühlvolle musikalische Liebeserklärung. Eine eingängige Melodie wandert durch die verschiedenen Register und Klangfarben des Orchesters. Die Atmosphäre der Komposition ist gleichzeitig zart und kraftvoll – wie es auch die Liebe ist, die einen im tiefsten Innern berührt und zugleich so stark macht, dass man glaubt, Berge versetzten zu können. Ein Werk, das den Zuhörer innerlich freudig bewegt.

 

 

The Blues Factory, Jacob de Haan

 

Dieser Blues in zwei Sätzen zeichnet ein Bild der nahezu völlig untergegangenen Textilindustrie im Osten der Niederlande. Den Anlass zu diesem Kompostitionsauftrag bot die Schließung des Bleichwerks in Eibergen in der Provinz Gelderland. Das Werk beginnt mit einem unwiderstehlichen langsamen und authentischen Blues, der für die vergangene Textilindustrie steht, die diese Region nachhaltig prägte. Darauf folgt ein schneller Blues in einem jazzigen Rockstil, in welchem eine erneuerte Identität den Optimismus für die Zukunft ausdrückt. So erklingt denn eine kleine Ode an die Vergangenheit (Sing the Blues), im kraftvollen Schlussakkord wendet sich jedoch alles zum Guten.

Jacob de Haan ist gebürtiger Niederländer und arbeitet hauptberuflich als Komponist und Arrangeur. Darüber hinaus ist er ein gefragter Klangregisseur bei Tonaufnahmen vo Spitzenorchestern im In- und Ausland.

 

 

Von Freund zu Freund, Martin Scharnagl

 

Martin Scharnagl absolvierte seine Studien in Musikpädagogik und Blasorchesterleitung am Innsbrucker Konservatorium (Mozarteum) mit Auszeichnung. Auch während der Studienzeit gewann er zahlreiche Preise beim Wettbewerb „Prima La Musica“ auf Bundesebene. Neben seiner Arbeit als Schlagzeuglehrer und Chef der international bekannten Formation „VIERA BLECH“ ist Martin Scharnagl auch sehr erfolgreich als Komponist und Arrangeur tätig.

Mit seiner Komposition VON FREUND ZU FREUND ist ihm ein wahrer Glücksgriff gelungen. Die wunderschöne und schlichte Einleitung, rhythmische Passagen und eine lyrische Triomelodie, die unter die Haut geht und im Ohr bleibt – all das zeichnet diese Polka aus, die bereits durch das Original in der VIERA BLECH Besetzung mit drei Trompeten, Tenorhorn, Bariton, Tuba, Schlagzeug in vielen europäischen Ländern bekannt ist. Nun hat Martin Scharnagl seinen „Hit“ VON FREUND ZU FREUND auch für Blasorchester arrangiert.

 

 

Our Director, Frederik E. Bigelow, Arr.: Siegfried Rundel

 

Mit der Schallplatte „Marches for Twirling“, die vom Eastman Wind Ensemble unter der Leitung von Frederick Fennell aufgenommen wurde, wurde man bei uns in den frühen 60er Jahren erstmals auf einen Marsch aufmerksam, der zu den besten amerikanischen Märschen gehört: „Our Director“ von F. E. Bigelow.

Frederick Ellsworth Bigelow (1873-1929) spielte seit seiner Jugend Klarinette und Saxophon und war, wie seine Brüder auch, ein ausgezeichneter Musiker. Bigelow spielte in den Jahren 1892 bis 1894 in der Brass Band von Ashland im US-Bundesstaat Messachusetts, die damals von Joseph Morrisette dirigiert wurde. Anschließend wurde er lebenslanges Mitglied in der berühmten Salem Cadet Band, die damals von Jean Missud – er war in den Staaten ein bekannter Komponist, Dirigent und Verleger – geleitet wurde. Die längste Zeit seines Lebens aber war F. E. Bigelow der Ortsapotheker von Salem, denn das war sein eigentlicher Beruf.

Bigelow komponierte den Marsch „Our Director“ („Unser Dirigent“) im Jahre 1892 für Joseph Morrisette, dem Dirigenten der Ashland Brass Band. Der Marsch wurde schnell so beliebt, dass er in Bearbeitungen auch für die ausgefallensten Instrumente, wie z.B. Banjo oder Violoncello, veröffentlicht wurde. Vor allem das Trio fand größte Verbreitung. Es wurde von verschiedenen Universitäten auch als Universitäts-Hymne übernommen und war besonders während der Stummfilmzeit beliebt.

 

Letzte Änderung am Dienstag, 10 Februar 2015 20:54

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