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Artikel von Erich Link aus der Schwäbischen Zeitung

 

Mägerkinger Jungmusiker präsentieren ihre Instrumente

TROCHTELFINGEN-MÄGERKINGEN (el)

In familiärer Atmosphäre und vor überwiegend jungem und sehr interessiertem Publikum hat der Musikverein Mägerkingen seine Ausbildungskonzeption in der Festhalle präsentiert. In kontaktfreudiger Nähe zum Publikum zeigten die Jungmusikerinnen und -musiker ihr Können. Die Spielfreude der jungen Leute, das bekannte Umfeld und die Routine nahmen ihnen im Solo- oder Gruppenauftritt das Vorspiel-Lampenfieber. Unter der Moderation von Claudia Krohmer-Rebmann kam das große Instrumenten-Spektrum des
Vereins in Abstimmung auf die Ausbildungsdauer und -güte zum Klingen.


Blockflöten beginnen

Die Blockflöten, gestaffelt in drei Gruppen, eröffneten den Reigen. Es folgten die Querflöten im Trio, die Klarinetten in zwei Duobesetzungen. In einer Gavotte im Solo erklang die Oboe, laut Moderation "ein eher exotisches Instrument bei Musikvereinen". Das bekannte Schlagzeug präsentierte sich
mit "Take it". Die Trompeten wurden im Trio und zwei Duetten gespielt. Nach wenigen Monaten Unterricht erklang das Tenorhorn als Melodieinstrument bei zwei Volksliedern und im Zusammenspiel beim "Duettissimo" und "Bluesband". Zwei Spieler entlockten in ihren Soli der Tuba tiefe, melodische und viel Atemluft benötigende Töne. Das Euphonium zeigte in den zwei dargebotenen
Duetten die klangliche Verwandtschaft zu den Tenorhörnern.

Nach ihren Einzelbeiträgen zeigten die Instrumentalisten in der Jugendgruppe unter Leitung von Eva Gekeler und in der
Jugendkapelle unter Leitung von Claudia Krohmer-Rebmann, ihr Können im gemeinsamen Spiel. Ein Blechbläsertrio (Trompete und zwei Flügelhörner) eröffnete den Block des Zusammenspiels mit Stücken aus G.F. Händels Wasser- und Feuerwerksmusik. Mit feierlicher Ausstrahlung durch Sicherheit in Rhythmik und Intonation spielte die Jugendgruppe zwei
Musikstücke. Fetzig war ihre Zugabe "Let´s Rock". Wie, und dass sich eine fundierte Musikausbildung positiv auswirkt, zeigten die jüngsten Erfolge der Jugendkapelle beim Wertungsspiel in Gomaringen. Auf der Basis ihrer qualifizierten Ausbildung hat die Kapelle in Gomaringen die Note "Mit Hervorragendem Erfolg" erspielt.

 

Das anschließende Probieren und Anspielen der Instrumente wurde reichlich genutzt. Vorsitzender Ernst Zaia
fasste am Schluss des gut verlaufenen Nachmittags zusammen: "Der langjährige Aufwand in der
Musikausbildung lohnt sich und macht Spaß."

 


 

 


 

 

 

 

 

Jugendkapelle erspielt Bestnote „mit hervorragendem Erfolg“ beim 18.Wertungsspiel der Bläserjugend Neckar-Alb am vergangenen Sonntag in Gomaringen

 

Große Freude herrschte bei den Jugendlichen des Musikvereins Mägerkingen und ihren treuen, nach Gomaringen mitgereisten Fans bei der Bekanntgabe der Wertungs-spielergebnisse: Wieder einmal hatte sich unsere Jugendkapelle den Wertungsrichtern gestellt und erhielt für ihre Vorträge 90,5 von 100 Punkten und damit die Bestnote „mit hervorragendem Erfolg“.

Zuerst spielten unsere 37 jungen Musikerinnen und Musiker unter Leitung unserer Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann das viersätzige Stück „The Castle of Bray“ von Kees Vlak und anschließend die rasante Lokomotivenjagd „The Great Locomotive Chase“ von Robert Smith in der Kategorie II (leicht). Das Wertungsspiel fand im Konzertsaal der erst kürzlich eingeweihten Sport- und Kulturhalle in Gomaringen statt und endete  mit dem toll vorgetragenen  Frühjahrskonzert des Verbandsjugendblasorchesters Neckar-Alb.

 


 

 


 

 


 

 

Mit einem gemeinsamen Abschlusskonzert aller jugendlichen Musikerinnen und Musiker der Musikvereine Steinhilben, Wilsingen, Trochtelfingen und Mägerkingen, die zu diesem Anlaß als gemeinsame Jugendkapelle der Stadt Trochtelfingen unter Leitung von Alexander Ott zusammen aufgetreten waren, endete das diesjährige Wertungsspiel der Bläserjugend Neckar-Alb. Bereits ab 8.00 Uhr hatten insgesamt 19 Jugendkapellen und Ensembles aus dem Kreisverband Reutlingen/Tübingen und aus benachbarten Kreisen die vorbereiteten Stücke in unterschiedlichen Wertungstufen einer kritischen Jury vorgetragen.

Die 36 jungen Musikerinnen und Musiker unserer Jugendkapelle des Musikvereins Mägerkingen spielten unter der Leitung von Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann in der Kategorie 3 (mittelschwer) zunächst das 5-sätzige Selbstwahlstück „Dakota“ von Jacob de Haan und anschließend das Pflichtstück „Mit der Kraft der Musik“ von Markus Götz konzentriert und überzeugend vor. Mit 86,8 von 100 Punkten erspielte sich unsere Jugendkapelle damit die Note „sehr gut“. Dazu gratuliere ich allen unseren jungen Instrumentalisten und unserer Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann sehr herzlich und danke für die wiederum überaus konzentrierte Vorbereitung auf diesem wichtigen und erfolgreichen Auftritt. Ein herzlicher Dank gebührt allen treuen Fans und interessierten Musikfreunden, die nach Steinhilben gefahren sind und unsere Jugendlichen zahlreich unterstützt haben. In diesen Dank einschließen möchte ich auch die Musikfreunde des Musikvereins Steinhilben, die aus Anlaß ihres 125-jährigen Vereinsjubiläums diese eindrucksvolle Jugendveranstaltung im Auftrage der Bläserjugend Neckar-Alb organisiert und sehr erfolgreich durchgeführt haben.

Samstag, 26 Januar 2013 22:38

Konzert am 26.01.2013

Konzert am Samstag, den 26.01.2013 um 20.00 Uhr in der Festhalle Mägerkingen

Zu unserem diesjährigen Konzert laden wir Sie sehr herzlich in die Festhalle Mägerkingen ein. Die Musikerinnen und Musiker unseres Vereins wollen Ihnen ein kurzweiliges, etwa zweistündiges Programm aus konzertanter, moderner und traditioneller Blasmusik bieten. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn wir Sie an diesem Abend als unsere Gäste begrüßen dürften. Die Jugendgruppe – geleitet von Eva Geckeler – wird das Konzert eröffnen. Anschließend werden unsere Jugendkapelle und die Aktivkapelle unter Leitung unserer Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann mit ihren Vorträgen einen weiten Bogen schöner Melodien spannen. Die Jugendkapelle nimmt Sie so u. a. mit „Rhapsodie Truffée“ mit auf eine fulminante Trüffelsuche in die Provence; die Aktivkapelle führt Sie mit den „Hobbits“ in J. R. R. Tolkiens fantastisches Auenland, den Schauplatz seiner berühmten Romane „Der kleine Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“. Die Aktivkapelle hat sich am vergangenen Wochenende auf dem St. Georgenhof bei Pfronstetten wieder intensiv auf das bevorstehende Konzert vorbereitet. Einen weiteren Höhepunkt, bei dem die Spielfreude der Musiker spürbar wird, können Sie mit „Let Me Entertain You“, einem Medley von Robbie Williams erleben. Natürlich kommen auch die Freunde traditioneller Blasmusik auf ihre Kosten. Im Anschluss an die musikalischen Darbietungen und in der Pause bewirten wir Sie wieder und laden zu einem gemütlichen Zusammensitzen ein.

 


 

 


 

Herzlichen Dank für den Besuch unseres Konzertes am vergangenen Samstag
Bei allen Besuchern, die unser Konzertes am vergangenen Samstag in der Festhalle Mägerkingen besucht haben, bedanken wir uns sehr herzlich. Wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Veranstaltung besucht haben und hoffen, dass Ihnen unser Programm gefallen hat. Herzlichen Dank auch allen Mitwirkenden Musikerinnen und Musikern für die konzentrierte Vorbereitung sowie unseren treuen Helfern für die gewährte Unterstützung. Im Rahmen des Konzertes wurden durch den Vertreter des Blasmusikverbandes Neckar-Alb, Claus Dollinger,  auch  folgende Musikerinnen und Musiker geehrt: Mit dem bronzenen D1-Leistungsabzeichen die Jungmusiker Maximilian Bez, Julia Ebinger, Anika Hartmann, Anne Herrmann und Emanuel Mader; mit dem silbernen D2-Leistungsabzeichen Florian Bez und Heike Dreher, mit dem goldenen D3-Leistungsabzeichen Sina Heinzelmann. Für langjähriges aktives Musizieren im Musikverein wurden Beate Brendle mit dem Silbernen Ehrenzeichen für 20 Jahre und unsere Kassiererin Sonja Hummel mit dem Goldenen Ehrenzeichen für 30 Jahre ausgezeichnet. Allen Geehrten gratuliere ich herzlich, bedanke mich im Namen des Musikvereins für das große Engagement und hoffe, dass sie uns noch lange die Treue halten werden.

 


 

Links:

 


 

Konzertprogramm

Jugendgruppe                                                                                     

Leitung: Eva Geckeler

A London Intrada

Philip Sparke

Forrest Gump - Hauptthema

Alan Silvestri, Arr: Michael Sweeney
Maybe next time Peter Martin
 

Jugendkapelle                                                                                     

Leitung: Claudia Krohmer-Rebmann

Rhapsodie Truffée Kees Vlak
Choreography Robert Sheldon
Sound of Spring Fritz Neuböck
Gershwin Portrait George Gershwin, Arr.:Luigi di Ghisallo
   
   

Aktivkapelle                                                                                        

Leitung: Claudia Krohmer-Rebmann

A Day Of Hope

Fritz Neuböck

Hobbits

aus Symphonie Nr. 1 "The Lord of the rings"

Johan de Meij

 

Highland Cathedral Michael Korb/Uli Roever, Arr.: Siegfried Rundel
Let Me Entertain You

Robbie Williams, Arr.:Don Champbell

Traumland Peter Schad
Das sind wir Norbert Gälle, Arr.: Mathias Gronert
With Sword and Lance Herrmann Starke, Arr.: Siegfried Rundel

 


 

Informationen zu den Musikstücken

1. Jugendgruppe


2. Jugendkapelle

Rhapsodie Truffée, Kees Vlak
- Eine Entdeckungsreise in die Provence -

Trüffel gelten auf der ganzen Welt als Delikatesse, denn das Besondere an ihnen ist, das sie nicht gepflanzt oder gezüchtet werden können. Man muss sie finden! Das verleiht ihnen etwas Geheimnisvolles und Edles. Die Provence ist eine der Gegenden, in denen man diese unterirdisch wachsenden Pilze relativ häufig finden kann. Darauf sind die Franzossen shr stolz, denn auf die Frage, was leckerer ist als ein Trüffel, kann es nur eine richtige Antwort geben: “Zwei Trüffel!”

Kees Vlak führt uns in seiner “Rhapsodie Truffée” auf eine Entdeckunsreise in die Provence. Dazu gehört natürlich auch eine Trüffelsuche. “Im Morgengrauen”, still und heimlich, machen wir uns auf den Weg, denn niemand “Im Bergdorf” soll bemerken, dass wir uns auf die abenteuerliche Suche nach dem kulinarischen Schatz begeben. Mit Trüffelhunden und Trüffelschweinen, die mit ihren feinen Nassen die edlen Trüffel unter der Erde erschnuppern können, wandern wir in der “Pastorale” durch die wunderschöne provenzale Landschaft zum Wald, denn Trüfel wachsen an den Wurzeln von Bäumen. Besonders oft von Eichen. Unt tatsählich entdecken wir “Bei der Trüffelsuche” unter einer großen Eiche einige bemerkenswerte Exemplare. Die Freude ist groß und wir kehren voller Stolz it unserem Fund zurück ins Dorf, wo schon “Das Trüffelfest auf dem Marktplatz” begonnen hat. Hier herrscht ein reges Treiben und die erfolgreichen Trüffelsucher präsentieren ihre Ware, teilweise auch auf kuriose Weise. Einige tragen lange Mäntel, unter denen sie die feinen Trüffel verstecken – und nur, wenn ein interessierter Käufer vertrauenswürdig genug erscheint, darf er einen Blick auf die kostbaren Pilze werfen, bevor schließlich über den Preis verhandelt wird. Aends kommen alle i Dorf zusammen und nach dem “L’apèritif” gibt es dann ein großes “Gala-Dinner mit Trüffeln weiß und schwarz”, bei dem wir gemeinsam ausgelassen feiern.


Choreography, Robert Sheldon

“Choreography” wurde im Jahr 2008 für die All-State Band der Vereinigung kleiner Schulbands in Texas komponiert. Robert Sheldon schrieb das Stück als Ouvertüre. Inspiriert wurde er durch verschiedene Tanzformen, die auf der Bühne, im Ballett oder bei Theateraufführungen zum Einsatz kommen. Das Stück beginnt mit kurzen schnellen Phrasen, die mit rhythmischen Elementen untermalt werden, bevor es in einen kontrastreichen, lyrischen Teil übergeht, der von langen, fließenden Linien dominiert wird. Die Interpretation lässt hier viel Spielraum für ausdrucksstarkes Spiel. Die ansteckenden Rhythmus-Patterns und eingängigen Melodiephrasen macht dieses Stück zu einer Bereicherung eines jeden Konzertes.

Die Jugendkapelle des Musikvereins Mägerkingen erspielte sich beim Wertungsspiel der Bläserjugend Neckar-Alb im Jahr 2012 in Pfrondorf mit diesem Stück die Note “mit sehr gutem Erfolg”!


Sound Of Spring, Fritz Neuböck

“Sound of Spring” bedeutet “Der Klang des Frühlings” und tatsächlich vermittelt Fritz Neuböck in seinem eindrucksvollen Konzertwerk so viel Lebensfreude, Energie und Frische wie man sie an einem wunderschönen, sonnigen Frühlingstag emfindet. Das Werk beginnt mit feierlichen Trompetenklängen und einem freudigen Anfangsteil, der in einen lyrischen Mittelteil übergeht. Der schnelle Schlussteil schließlich führt weider zu den feierlichen Klängen des Anfangs zurück.

Fritz Neuböck, Jahrgang 1965, lernte Klavier und Trompete an der Landesmusikschule Ebensee, später am Bruckner-Konservatorium in Linz, Trompete und Dirigieren. Heute leitet er zahlreiche Orchester und ist unter anderem musikalischer Leiter der Salzkammergut Bläserphilharmionie.


Gershwin Portrait, George Gershwin, Arr.: Luigi di Ghisallo

George Gershwin zählt zu den größten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er schrieb klassische Werke, Musicals und Filmmusik – meist mit jazzigen Elementen. Viele seiner Melodien wurden zu echten Jazz-Klassikern.

Luigi di Ghisallo fügte drei der bekanntesten Gershwin-Melodien zu einem unterhaltsamen PORTRAIT zusammen: Die “Rhapsody in Blue” ist sein bekanntestes klassisches Werk, das berühmte “Summertime” stammt aus der Oper “Porgy and Bess” und “Nice Work If You Can Get It” war Teil der Filmmusik zu “A Damsel in Distress”.

 

 

3. Aktivkapelle


A Day Of Hope, Fritz Neuböck

Die Komposition „A Day Of Hope“ („Ein Tag der Hoffnung“) beginnt mit einer erwartungsvollen Trompetenfanfare, welche in Folge vom gesamten Bleck übernommen wird, ehe das Hauptthema des ersten schnellen Teils in tänzerischer Weise von den Holzbläsern präsentiert wird. Ein Tenorhornsole leitet schließlich, ähnlich einem Rezitativ, zum romantischen Mittelteil über. Dessen Melodie wird getragen von einer Solotrompete, um dann im Orchester Tutti zu erklingen. Den Abschluss bildet ein erhabener Marsch, welcher im Stile britischer Militärmärsche gehalten ist. Dabei gestaltet sich das tänzerische Hauptthema des ersten Satzes jetzt lyrisch und edel. Die Fanfaren der Einleitung erklingen noch einmal in kurzen Zitaten, ehe das Werk majestätisch und hoffnungsvoll sein Finale findet.
„A Day Of Hope“ steht für Frieden und Gerechtigkeit. Es ist ein rundherum optimistisches Werk, welches die positive Ausstrahlung der Musik in jeder Lebenslage verkörpert.


Hobbits, Johan de Meij
aus Symphony Nr. 1 “The Lord Of The Rings”

Johan de Meijs erste Sinfonie “The Lord Of The Rings” fusst auf  der gleichnamigen Trilogie von J.R.R. Tolkien. Das Werk ist bei uns als “Der Herr der Ringe” bekannt und hat seit seinem Erscheinen im Jahre 1955 Millionen von Lesern in seinen Bann gezogen.
Die ganze Sinfonie besteht aus fünf eigenständigen Sätzen, von denen jeder eine Person oder eine wesentliche Episode des Buches beschreibt. Das Werk ist für Konzertblasorchester komponiert.
Der 5. Satz der Sinfonie “Hobbits” stellt das sorgenfreie, optimistische Wesen der Hobbits in einem fröhlichen Volkstanz dar. Die Entschlusskraft und der Edelmut des Hobbit-Volkes findet ihren musikalischen Niederschlag in einer strahlenden Hymne, die sich aus dem Volkstanz entwickelt.
Der Satz endet nicht überschwenglich, sondern friedvoll und verhalten, wie es der Symbolik des letzten Kapitels der Trilogie, den Grauen Anfurten, entspricht: Frodo und Gandalf fahren dort mit einem Schiff hinaus auf die Hohe See, das sich bald, einem Schatten gleich, im Westen verliert.

Johann de Meij (1953) studierte Posaune und Dirigieren am Königlichen Musikkonservatorium in Den Haag und erwarb sich als Komponist und Arrangeur internationale Anerkennung. Er komponierte für Blasorchester und schuf Transkriptionen sinfonischer Werke sowie Bearbeitungen von Film- und Musicalmelodien.
Die Sinfonie Nr. 1 “The Lord Of The Rings” war seine erste große Komposition für sinfonisches Blasorchester und bekam 1989 den anerkannten Sudler Composition Award in den USA.
Außer als Komponist ist de Meij auch als Posaunist in verschiedenen Bereichen aktiv. Darüber hinaus wird er oft als Gastdirigent eingeladen und dirigierte und leitete Seminare in fast allen europäischen Ländern, in Japan, in Brasilien und in den USA.



Highland Cathedral, Michael Korb/Uli Roever

Das Stück „Highland Cathedral“ ist eine Melodie, die sich seit den 80er Jahren auf einem heimlichen Siegeszug in die Herzen der Menschen befindet.
Der Komponist Michael Korb hatte schon immer eine Vorliebe für Dudelsackmusik. In Berlin lernte er nach Abschluss der Schule bei dem „Pipe Major“ eines schottischen Bataillons das ungewöhnliche Instrument. Schließlich ging er nach Edinburgh, um bei dem bereits 80jährigen Meister Paddy Atkinson täglich Unterricht auf dem Dudelsack zu nehmen. Tagsüber wurde in einer Gartenlaube, abends (der Nachbarn wegen) im Wald geübt. Mit dem erfahrenen und sehr erfolgreichen Arrangeur und Komponisten Uli Roever entwickelte Michael Korb die eingängige Melodie von „Highland Cathedral“.
Siegfried Rundel hat das Stück schließlich für Blasorchester arrangiert – und auch in diesem Arrangement bleibt die Melodie dem Zuhörer als Hymne an das schottische Hochland in harmonischer Erinnerung!


Let Me Entertain You

Robbie Williams, Arr.: Don Campbell
Medley                   

Robbie Williams wurde 1974 als Robert Peter Williams in Staffordshire, Großbritannien, geboren. Als 15jähriger bei einem Casting entdeckt, sang er zunächst als Mitglied der Boygroup „Take That“, die in den 1990er-Jahren die ganze Welt eroberte. Williams avancierte schnell zum populärsten Mitglied. Am 17. Juli 1995 wurde bekannt gegeben, dass Williams nach Drogen- und Partyexzessen die Band verlassen müsse. Er selbst, unzufrieden mit seiner Rolle in der Gruppe, war nicht mehr bereit gewesen, sich an die vom Management vorgegebenen strikten – und sämtliche Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens betreffenden – Reglementierungen zu halten. In Deutschland mussten zeitweise Seelsorge-Hotlines eingerichtet werden, um enttäuschte Fans zu trösten.
Danach startete Williams eine Solo-Karriere. Er hat weltweit über 68 Millionen Tonträger verkauft. Er erhielt mit bislang 15 BRIT Awards mehr als jeder andere britische Künstler sowie einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für 1,6 Millionen an einem einzigen Tag verkaufte Eintrittskarten.
Die Songs des vielseitigen Sängers und Entertainers türmen seit Jahren die Hitparaden und begeistern ein breites Publikum. Das Medley „Let me entertain you“ aus vier seiner größten Hits („Supreme“, „The Road To Mandalay“, „Angels“ und „Let Me Entertain You“), arrangierte Don Campbell gekonnt für Blasorchester. 




Traumland, Peter Schad
Slow Rock für Trompeten

Formularbeginn
Peter Schad hat mit "Traumland" einen gefühlvollen und verträumten Slow Rock komponiert, bei dem vor allem das Trompetenregister sehr schön zur Geltung kommt. Ein Werk zum Schwelgen und Träumen!

Mit der Titelmelodie ihrer aktuellen CD „Traumland“ haben Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten im Sommer 2012 mehrmals den ersten Platz in der Volkstümlichen Hitparade des SWR belegt. Das Solostück für drei Trompeten wurde innerhalb kürzester Zeit sehr populär; nur wenige Wochen später stand „Traumland“ auch an der Spitze der Hitparade des Hessischen Rundfunks. Nach Aussage des dortigen Redakteurs Gerhard Schilling konnte sich damit seit sechs Jahren erstmals wieder ein Blasmusiktitel in die Siegerliste einreihen. „Wir haben uns riesig darüber gefreut“, sagt Peter Schad, der Komponist des Titels, „denn das ist nicht nur für uns ein großer Erfolg, sondern für die Blasmusik generell.“
Die ungebrochene Begeisterung für die Formation aus Oberschwaben ist natürlich auch eine tolle Einstimmung auf das Jubiläumsjahr 2013, wenn die Oberschwäbischen Dorfmusikanten ihr 30jähriges Bestehen feiern. Auch nach dieser langen Zeit verstehen es Peter Schad und seine Musiker, die Menschen mit ihrer Musik, ihren stimmungsvollen Live-Auftritten und ihrem gewitzten Charme zu begeistern. Und offenbar gelingt es ihnen, diese unvergleichliche Atmosphäre auch auf CD hör- und erlebbar zu machen – der Hitparadenstürmer „Traumland“ ist der Beweis.
In Mägerkingen wird Peter Schad im Jahr 2014 bei „Rock und Blasmusik am See“ wieder zu Gast sein.


Das sind wir

Norbert Gälle, Arr.: Mathias Gronert
Polka

Spätestens seit der Polka "Böhmischer Traum" weiß man, dass Norbert Gälle eine besondere Begabung hat, schöne Polkas zu komponieren.
Seine aktuelle Polka "Das sind wir" ist auch Titelgeber für die neueste CD der Scherzachtaler Blasmusik.



With Sword And Lance

Herrmann Starke, Arr.: Siegfried Rundel
Marsch       

Es gibt sicherlich nur wenige Komponisten, die einerseits durch einen einzigen Marsch Weltgeltung erlangten, von denen man auf der anderen Seite jedoch nur bruchstückhafte Daten über ihren Werdegang kennt. Hermann Starke ist ein solcher Komponist und auch seine Lebensdaten – 1870 bis 1920 – sind nicht belegt und daher bestenfalls ein Anhalt. Eine der wenigen nachprüfbaren Angaben findet sich im Militär-Musiker-Almanach für das Deutsche Reich (Berlin, 1899). Dort heißt es beim Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 168, das in Offenbach lag, unter der laufenden Nummer 3: Sergeant, Hoboist Hermann Starke, I. Klarinette in B (Solo) (I. Klarinette), …; Biebererstr. 15.“ So also sieht die wahrscheinlich einzige und belegbare Fundstelle über Hermann Starke aus. Es ist jedoch völlig irreführend anzunehmen, dass sich sein Schaffen nur auf den einen Marsch „With Sword and Lance“ reduzieren lässt. Im Gegenteil: Starke muss ein sehr fruchtbarer Komponist gewesen sein, der für verschiedene renommierte Verlage seiner Zeit – u.a. für Oertel in Hannover oder Tonger in Köln – arbeitete. Seine letzten Opusnummern (op. 528 bis 794) sind nachweisbar in seinem Eigenverlag in Breslau erschienen.

Mit den Titeln für seine Kompositionen orientierte sich Starke am Zeitgeist. Unter dem englischen Titel „With Sword and Lance“ -  „Mit Schwert und Lanze“ (auch: „Mit Schwertern und Lanzen“)  wurde Starkes Komposition zu einem Weltmarsch. Mit ihm gewann Hermann Starke im Jahre 1900 den ersten Preis beim berühmten internationalen Marsch-Wettbewerb des Londoner Verlages Boosey & Son.
Siegfried Rundel gilt es zu danken, dass er mit seiner Bearbeitung einen britischen Preismarsch wieder nach Deutschland holt und ihn der Blasmusik von heute als eine echte Bereicherung des Repertoires an die Hand gibt.

Vorbericht

In guter Tradition findet auch in diesem Jahr wieder unser Benefizkonzert statt, das wir  jedes zweite Jahr zur Finanzierung der bereits abgeschlossenen Renovierung der St. Blasius-Kirche veranstalten. Bereits jetzt laden wir Sie daher in die besondere Atmosphäre der St. Blasius-Kirche nach Mägerkingen ein, am 18. November 2012 um 19:00 Uhr ca. eine Stunde lang emotionsgeladene, konzertante Blasmusik zu hören. Die Aktivkapelle des Musikvereins Mägerkingen nimmt sie mit „Silva Nigra“ mit in den schönen Schwarzwald, wird gemeinsam mit ihnen die aufreibende Jagd auf den Drachen des Berges Pilatus durchstehen und vieles andere mehr. Zwischen den Musikstücken wird Herr Pfarrer Martin Rose verbindende, einfühlsame Worte sprechen. Der Eintritt ist frei, ihr gesamtes Opfer und ihre Spenden kommen in vollem Umfang unserer St. Blasius-Kirche zugute.  Über Ihr Kommen und Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen.

 


 

Herzlichen Dank

Wir bedanken uns  herzlich bei allen Besuchern unseres Benefizkonzertes am vergangenen Sonntag in der St. Blasius-Kirche in Mägerkingen. Es war schön, dass wir dieses Konzert in der besonderen Akustik und Atmosphäre unserer schönen Kirche spielen durften. Über Ihren Besuch und die positive Resonanz haben wir uns sehr gefreut. Ebenso herzlich danken wir Ihnen für Ihre Spenden und Opfer in Höhe von 1.407,65 €, die wiederum in vollem Umfang der Finanzierung der bereits vollzogenen Renovierung unserer Kirche zugute kommen werden. 

 


 

 


 

 

 

Programm und weitere Informationen zu den Musikstücken

 

Air Baroque, Henk van Lijnschooten

 

Silva Nigra, - Szenen aus dem Schwarzwald - , Markus Götz
Das Werk “Silva Nigra” entstand als Auftragskomposition der Trachtenkapelle St. Märgen im Schwarzwald. Der Komponist selbst schreibt zu seinem Werk: “ In Form einse musikalischen Bilderbogens sollen Impressionen aus der Gegend um St. Märgen musikalisch kommentiert werden.”
Die einzelnen Teile sind mit “Der Tag erwacht” – “Ein Morgen voller Nebel” – “Der Nebel löst sich auf” – “Blick ins Tal” – “Auf zur großen Wanderung” – “Begegnung am Kloster” – “Besuch auf dem Rossfest” überschrieben.
Über einem schwebend-schwirrenden Beckenwirbel erklingt zu Beginn ein süß-melancholisch anmutendes Rufmotiv im Horn, das, bald von der Trompete kanonisch kommentiert, zum Hauptthema der gesamten Komposition wird. Auf diesem Schwarzwaldmotiv basiert das ganze Werk als große Variationsform. Es erfährt in mannigfacher Weise Abwandlungen und Umdeutungen. Markus Götz nutzt Elemente ddes Volksliedes und des psalmodierenden gregorianischen Chorals, um die verschiedneen Szenen anschaulich zu machen. Tänzerische Teile kontrastieren mit Passagen in einem ausdrucksvollen religiösen Charakter. Es werden klanglich Naturgeräusche dargestellt, bei denen natürlich der berühmte Schwarzwaldkuckuck nicht fehlen darf. Über dem gesamten Werk schwbt immer die Ruhe des vielgerühmten Schwarzwaldes, der in einer kurzen Passage, in der die Musiker ihn singend loben, besondere Erwähnung findet.

 

Romanze aus dem Hornkonzert Nr. 3 (Solist: Christian Zaia), Wolfgang Amadeus Mozart (Arr.: Peter Schad)
Dieses klanglich äußerst homogene Werk Mozarts wurde vom oberschwäbischen Komponisten Peter Schad für Blasorchester arrangiert.

 


Pilatus: Mountain of Dragons, Steven Reineke
Der Pilatus ist ein Bergmassiv in der Schweiz bei Luzern, im Grenzbereich der Kantone Luzern, Nidwalden und Obwalden. Auf dem aussichtsreichen Hausberg von Luzern befindet sich die Bergstation Pilatus Kulm mit Aussichtsterasse, eine Panoramagalerie und zwei Berghotels.
Steven Reineke komponierte das Werk als Auftragskomposition zum 50jährigen Jubiläum des Luzerner Jugend-Blasorchesters. Die Weltpremiere war am 31. Mai 2002 im spektakulären Kultur- und Kongresszentrum Luzern am Fusse des Pilatus. Um das Bergmassiv des Pilatus ranken sich zahlreiche Legenden und Sagen. So soll der Berg unter anderem die Heimat von Drachen gewesen sein. Diese Legende inspirierte Reineke zu seinem Werk.
Das programmatische Tongemälde beginnt bei Nacht. Der Berg schläft noch, dunkel und mysteriös in den Wolken, hoch über Luzern. Als der Morgen anbricht, erklimmt eine Schar tapferer Abenteurer den Berg, auf der Suche nach Drachen, um diese zu töten. Nach einem anstrengenden Marsch, geprägt von atemberaubenden Ausblicken und landschaftlicher Schönheit, stolpern die Abenteurer schließlich über das Lager eines Drachen. Sie wecken den mächtigen Drachen, der nun die Eindringlinge aus seinem Revier vertreiben muss. Alle bis auf einen Abenteurer werden tödlich verwundet. Dieser bittet den Drachen um Gnade und Vergebung. Um sein Erbarmen zum Ausdruck zu bringen, formt der Drache einen magischen Stein, den „Drachenstein“, aus seinen eigenen Wunden, um die Eindringlinge zu Heilen und in Sicherheit zu bringen. Durch seine große Gnade konnte der Drache auch Mitgefühl und Toleranz in den Herzen und dem Verstand der Menschen erregen. So konnten die Menschen fortan glücklich und friedvoll gemeinsam mit den Drachen des Pilatus leben.
Der echte Luzerner Drachenstein ist eine beige-braune Kugel aus gebranntem Ton unbekannten Ursprungs, die heute im Natur-Museum Luzern liegt.

 

Jesus, berühre mich, Albert Frey (Arr. Kurt Gäble)


Highland Cathedral, Michael Korb/Uli Roeyer (Arr. Siegfried Rundel)
Aus der Vorliebe der beiden Deutschen Michael Korb und Uli Roever für Dudelsackmusik entstand bald die Idee zur Komposition eines schottisch anmutenden Musikstückes anlässlich der Highland Games im Jahr 1982. Trotz der geringen Erwartungen der Verlage erlangte das Stück schnell internationale Bekanntheit und bescherte den beiden Musikern große musikalische Erfolge. So wurde es sogar als schottische Nationalhymne vorgeschlagen, um  „Scotland the Brave“ bzw. „Flower of Scotland“ zu ersetzen. Zahlreiche Arrangements für verschiedene Instrumentengruppen brachten die Vielseitigkeit der getragenen Melodie zum Ausdruck, welche die Schönheit und Ruhe einer schottischen Kathedrale und der umliegenden Landschaft erahnen lässt.

Am Samstag, den 16.06.2012 fand bereits das 15. Landesmusikfestival des Landesmusikverbands Baden-Württemberg statt. Auf dem Gelände der Landesgartenschau und in der Innenstadt Nagolds wurden durch die Auftritte von 75 Musikvereinigungen und Chören auf acht Bühnen Musik erlebbar gemacht und die große Vielfalt an verschiedenartiger Begeisterung für die Musik zur Schau gestellt. Daher machte sich auch die Aktivkapelle des Musikvereins mit Partnern auf, um dieses außergewöhnliche musikalische Großereignis mitzuerleben und verbindet die Fahrt mit einem Ausflug zur Landesgartenschau. Nachmittags sind wir dann von 15.45-16.30 Uhr  mit traditioneller und moderner Blasmusik in der „Grünen Lounge“ aufgetreten.

 

So finden Sie uns

Musikverein Mägerkingen e. V.
Gustav-Werner-Weg 18
72818 Mägerkingen

Telefon:  07124-1567
E-Mail:  musikverein.maegerkingen@gmail.com
Website:  www.musikverein-mägerkingen.de