Auch in diesem Jahr begab sich unsere Jugendkapelle wieder auf ihr Proben- und Erlebniswochenende, um sich auf das bald anstehende Wertungsspiel der Bläserjugend vorzubereiten. Helmut Lorch konnte dieses mal die sehr gefragte „Fuchsfarm“ bei Onstmettingen für unsere Jugendlichen buchen. Die Selbstversorgerhaus ist wunderschön gelegen und bietet Gelegenheit für tolle Wanderungen und jede Menge Outdoorspaß. Dort angekommen bezogen unsere Jugendlichen zunächst die Quartiere und machten sich gleich an das Abendessen, um sich für die anschließende Probe zu stärken. Den Abend widmeten die Jugendlichen verschiedenen Teamspielen, wie z.B. „Wo ist Lars?“, „Umdrehen“, „Steggalifting“, „Werwolf“,… bis dann auch die letzten Werwölfe, Jäger und Bürger müde in die Schlafräume verschwanden.

Am nächsten Morgen weckte ein appetitlicher Duft von Rührei mit Speck unsere jungen Musiker. Wie jedes Jahr hatte unser Vorbereitungsteam sich auf ihre Wunschgerichte zu Frühstück, Mittag und Abendessen verständigt, die in Eigenregie organisiert und zubereitet werden mussten. Ein herzlicher Dank geht hierbei an Musikermama Ulrike Dreher, die die Küche souverän im Griff hatte und die Köstlichkeiten mit den eingeteilten Küchendiensten auf den Tisch zauberte. Ebenso war unser Vorbereitungsteam auch für die Durchführung des traditionellen Erlebnisprogramms verantwortlich. So war eine Tour mit mehreren Spielstationen geplant, die durch die eindrucksvolle Natur führte und einen herrlichen Blick vom Zellerhorn auf die weite Fläche rund um die Burg Hohenzollern gewährte. Da war es gut, dass jeder mittlerweile mit einem Smartphone für ein eindrucksvolles Erinnerungsfoto ausgerüstet war. An den einzelnen Stationen mussten die Jugendlichen Goldnuggets suchen, im Balanceakt Süßigkeiten erobern, Pflanzen erraten, Zelte bauen, mit Hammer, Nägeln und Schnüren einen Fuchs nachhämmern und vieles mehr. Da gegen Abend schließlich dunkle Wolken aufzogen, versammelten wir uns wieder im Gemeinschaftsraum zur Siegerehrung mit Diashow, um den Abend anschließend mit dem Film „Pets“ auf der großen Leinwand ausklingen zu lassen.

Am Sonntagmittag schließlich präsentierten unsere Jugendlichen schließlich einer fachkundigen Jugendleiterjury, wie sie in den vergangenen Tagen musikalisch, aber auch als Team, vorangekommen waren. Vielen Dank an alle Beteiligten, die wieder zum Gelingen des Proben- und Erlebniswochenendes beigetragen haben!

 

 

 

Dienstag, 05 Februar 2019 22:52

Skiausfahrt nach Kappl am 02.02.2019

Bei strömendem Regen und glatten Straßen brachen wir mit 45 Personen am letzten Samstag in aller Frühe in Richtung Österreich auf. Zugegeben - wir hatten angesichts der Wetterlage noch keine große Hoffnung auf einen schönen Skitag. Mit der Gondel durchbrachen wir dann aber in Kappl im Paznauntal die dichte Nebelwand und fuhren den ganzen Tag „über den Wolken“ bei strahlender Sonne und besten Schneeverhältnissen auf leeren Pisten Ski und Snowboard. Nach einem perfekten Skitag konnten wir ohne Verletzte abends die Heimreise antreten und ließen bei ausgelassener Stimmung im Bus den gelungenen Tag ausklingen.

 

 

 

 

 

Dienstag, 05 Februar 2019 22:30

Rückblick auf unser Konzert am 26.01.2019

Ratternde Eisenbahnen und breitbeinige Cowboys („Oregon“), eine Hommage an Anton Bruckner („St. Florians Choral“), mitreißende Songs der Neuen Deutschen Welle („80er Kult(tour)“), Blockbuster-Titelmusik („The Lion King“) und als Zugabe Marsch und Polka: Am vergangenen Samstag gelang der Aktivkapelle der Spagat zwischen Extremen der Blasmusik und lieferte ein besonders vielseitiges Jahreskonzert in der Festhalle Mägerkingen ab. Dass die über 50 Mägerkinger Musikerinnen und Musiker damit auf offene Ohren stießen, bestätigte der überwältigende Applaus der voll besetzten Festhalle. Dem Auftritt der Aktivkapelle gingen wie in den Vorjahren das bunte Programm der knapp 20-köpfigen Jugendgruppe und der etwa 30 Jugendlichen der Jugendkapelle voran. Im Anschluss an das Konzert blieb noch genug Zeit, um den Abend gemütlich bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen. Zwischen den musikalischen Programmpunkten wurde die Gelegenheit genutzt, verdiente aktive Musikerinnen und Musiker zu ehren. Überaus seltene Ehrungen wurden der Trompeterin Corinna Heinzelmann und der Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann zuteil: Corinna Heinzelmann wurde auf Grund ihres jahrzehntelangen, engagierten Einsatzes unter großem Applaus des Publikums und Standing Ovations der Mägerkinger Aktivkapelle zum Ehrenmitglied des Musikvereins ernannt. Für 25 Jahre am Taktstock erhielt Claudia Krohmer-Rebmann die Dirigentennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief. Tubist Helmut Wöhrle-Rohn wurde für 60-Jahre aktives Musizieren in verschiedenen Vereinen (seit 2010 in Mägerkingen) das Ehrenzeichen in Gold mit Diamant und Ehrenbrief übergeben. Sandra Heider (Flügelhorn), Corinna Heinzelmann (Trompete) und Susanne Mader (Klarinette) erhielten das Ehrenzeichen in Gold mit Diamant und Ehrenbrief für 40 Jahre aktives Musizieren. Mit dem Ehrenzeichen in Bronze des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg für 10 Jahre aktives Musizieren wurden Anne Geckeler (Horn), Anika Hartmann (Klarinette) und Emanuel Mader (Schlagzeug) geehrt. Luca Buchta (Flügelhorn), Patrick Frank (Tenorhorn), Alicia Heider (Oboe), Michael Lorch (Altsaxophon), Simon Lorch (Trompete), Rafael Mader (Trompete) und Daniel Scherer (Schlagzeug) erhielten das D2 Leistungsabzeichen in Silber. Das D1 Leistungsabzeichen in Bronze wurde Mathias Mader (Horn) an die Brust gesteckt.

 

Weitere Bilder vom Konzert

 

Presseberichte:

 

Hörprobe:

 

Samstag, 05 Januar 2019 11:46

Konzert am 26.01.2019

Dicke Schneeflocken trieben am Proberaum auf dem St. Georgenhof vorbei während von innen afrikanische Klänge und Rhythmen des Stückes „The Lion King“ drangen. Fernab vom Alltagsstress und Handyempfang gelangen unserer Aktivkapelle in der idyllischen Umgebung bei Pfronstetten fünf intensive Proben. In diesem Jahr erarbeiteten wir unter der bewährten Leitung von Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann ein besonders vielseitiges Programm, das von konzertanter Blasmusik bis hin zum Konzertmarsch nichts missen lässt. Erleben Sie mit „Oregon“ einen heißen Ritt durch die Western-Kulisse des gleichnamigen US-Bundesstaates oder versetzen Sie sich in die Stimmung eines australischen Landstreichers, der einsam und doch frei an einem Wasserloch im Schatten eines Eukalyptusbaumes sitzt („Waltzing Matilda“). Neben der Aktivkapelle wird das Konzert wieder von den Jugendlichen unserer Jugendkapelle und unserer Jugendgruppe gestaltet, die ebenfalls ein vielseitiges Programm vorbereiten. Mehr darüber - und weitere Einzelheiten über das Konzertprogramm der Aktivkapelle - erfahren Sie im nächsten Amtsblatt oder auf unserer Internetseite www.musikverein-mägerkingen.de. Bereits jetzt freuen wir uns auf unser Konzert, das am 26.01.2019 um 20.00 Uhr in der Festhalle Mägerkingen stattfindet, und laden Sie herzlich dazu ein.

 
 

Konzertprogramm

Jugendgruppe, Leitung Eva Jordan

 

When the saints go marching in

James M. Black, Arr.: John Higgins

The Rainbow Connection

Kenneth L. Ascher, Arr.: Paul Lavender
   

Jugendkapelle, Leitung: Claudia Krohmer-Rebmann

 
In aller Kürze Thomas Asanger

A Western Suite

  1. The great trek to the West
  2. At the Campfire
  3. Rodeo - Ride
Andreas Ludwig Schulte
Lucky Lady Luigi di Ghisallo
   

Aktivkapelle, Leitung: Claudia Krohmer-Rebmann

 

Sympatria

Thomas Asanger

Oregon

Jacob de Haan
St. Florian Choral Thomas Doss

The Lion King - Soundtrack Highlights -

Elton John / Hans Zimmer, Arr.: Calvin Custer

Waltzing Mathilda

Tom Waits
80er KULT(tour) Thiemo Kraas

 

 

 

 

Herzlichen Dank für den Besuch beim Kirchenkonzert unserer Aktivkapelle am vergangenen Sonntag. Es hat uns großen Spaß gemacht, für Sie zu musizieren. In den Spendenkörben sind 1.822,65€ zusammengekommen, die wir ohne Abzüge an die Kirchengemeinde weitergeben. Wir danken Ihnen für Ihre Spenden, welche die Kirchengemeinde zur Finanzierung abgeschlossener Renovierungsarbeiten und zur Behebung technischer Probleme bei der Lautsprecheranlage einsetzen wird.

Presseberichte

 

Vorschau

Auftritt beim Weihnachtsmarkt in Trochtelfingen 09.12.2018
Rocknacht mit Precious Time und den Workaholics 15.12.2018
Konzert in der Festhalle 26.01.2018

In guter Tradition veranstaltet der Musikverein Mägerkingen auch in diesem Jahr wieder das Benefizkonzert in der St. Blasius-Kirche, das jedes zweite Jahr zur Finanzierung der Kirchenrenovierung stattfindet. In der besonderen Atmosphäre der St. Blasius-Kirche in Mägerkingen wird die Aktivkapelle am 18. November 2018 (Volkstrauertag) um 19.00 Uhr ca. eine Stunde lang emotionsgeladene, konzertante Blasmusik aufführen. Zwischen den Musikstücken wird Herr Pfarrer Martin Rose verbindende, einfühlsame Worte sprechen. Der Eintritt ist frei, Opfer und Spenden kommen in vollem Umfang der Erneuerung der Lautsprecheranlage der St. Blasius-Kirche zugute.

 

Programm:

A Huntingdon Celebration Philip Sparke
Red Rock Mountain Rossano Galante
Let There Be Peace On Earth Sy Miller/Jill Jackson, arr. Ed Huckeby
Las Playas de Rio Kees Vlak
St. Florian Choral Thomas Doss
Möge die Straße uns zusammenführen
MarkusPytlik, arr. Kurt Gäble

    

 

 

 

 

 

  1. A Huntingdon Celebration                                             Philip Sparke                      

 

Die Huntingdon Concert Band, mit Sitz im Osten Englands, ist ein kommunales Blasorchester, das 1993 gegründet wurde. Im Jahr 2001 wurde der Komponist Philip Sparke eingeladen, um mit ihnen ein Wochenende lang an einigen seiner Stücke zu arbeiten. Dies führte dazu, dass man Sparke bat, ein Stück zur Feier des zehnjährigen Bestehens des Blasorchesters 2003 zu schreiben. Das Ergebnis war A HUNTINGDON CELEBRATION.

 

Diese kurze, lebhafte Ouvertüre beginnt mit einer fanfareähnlichen Passage, die auf dem Hauptthema basiert, welches alsbald in den Klarinetten und Saxophonen erscheint, und dann vom gesamten Blasorchester aufgenommen wird. Sich beantwortende Phrasen zwischen dem Blech- und dem Holzbläserregister führen zu einem zweiten, gebundenen Thema über perlenden Achtelnoten. Dies führt wiederum zu einem langsameren zentralen Choral im Tenorregister es Blassorchesters. Das ursprüngliche Tempo kehrt zurück und, nach einer Phase der thematischen Entwicklung, erscheint wieder das Hauptthema, bis die Eröffnungsfanfare zurückkehrt, um das Stück zu beenden.

 

 

 

  1. Red Rock Mountain                                                         Rosano Galante     

 

Diese Komposition zeichnet ein wunderschönes musikalisches Bild des Red Rock Mountain, einer traumhaften Berglandschaft in Pennsylvania. Blechbläserfanfaren und strahlende Melodielinien eröffnen das Werk und führen zu einer sehr emotionalen Passage, die den Berg bei Tagesanbruch darstellen sollen. Als die Sonne aufgeht und die Strahlen langsam den Gipfel erreichen, steigert sich die Musik immer mehr und gipfelt schließlich in einem heroischen Finale als Würdigung an das großartige Panorama der US Ostküste.

 

 

 

  1. Let there be Peace on Earth                                         Ed Huckeby             

 

Jill Jackson-Miller und Sy Miller schrieben diesen Song im Jahr 1955. Ursprünglich wurde er für einen internationalen Kinderchor geschrieben, der von Easter Beakly und Arthur Granger von der Granger Dance Academy in Long Beach, Kalifornien, gegründet wurde. Die Komponisten des Songs leiteten von 1955 bis 1957 eine Reihe von Proben für den Kinderchor. Das Stück ist nach wie vor die „Hymne“ dieses Chores, der unendlich viele Nationen in sich vereint.

Jackson-Miller, sagte später, sie habe das Lied nach einer gescheiterten Ehe geschrieben, weil sie erst dann verstanden habe, was als "lebensrettende Freude an Gottes Frieden und bedingungsloser Liebe" bezeichnet werden könne.

In der Zwischenzeit ist der Song auch im Liedgut vieler christlichen Glaubensrichtungen enthalten. Er schließt zB jede Woche die Gottesdienste der „Unity Church“ ab.

Hier ein paar Zeilen aus dem Songtext:

Let there be peace on earth
And let it begin with me
Let There Be Peace on Earth
The peace that was meant to be

With God as our Father
Brothers all are we
Let me walk with my brother
In perfect harmony.

 

 

 

  1. Las Playas de Rio                                                           Kees Vlak                

 

Die Strände von Rio de Janeiro' sind weltberühmt. Und die brasilianische Musik ist durch ihren aparten Charakter mindestens ebenso bekannt. Viele Komponisten ließen sich von diesen südamerikanischen Klängen inspirieren.

Die Bevölkerung Brasiliens besteht aus vielen Rassen: Weißen, Schwarzen und den ursprünglichen Bewohnern dieses Kontinentes, den Indianern. Die spezifischen Talente dieser Gruppen wurden in der brasilianischen Musik zusammengefügt. Die melodischen Interwalle der Ureinwohner, der Rhythmus der Schwarzen und die Akkorde und Strukturen der Weißen. Es entstand nicht nur prachtvolle Musik, sondern die Vermischung der Völker sorgte auch für sehr schöne Menschen. Dies alles kann man dann den Stränden von Rio de Janeiro wiederfinden. Besonders während des „Karneval de Rio“ scheint das Feiern kein Ende nehmen zu wollen.

Der Komponist benannte die drei Sätze seines Werkes nach diesen berühmten Stränden in Rio und zwar Trocadero, Ipanema und Copacabana.

Satz 1: Trocadero-Playa beginnt mit einer Einleitung, die uns kurz an die indianischen Ureinwohner erinnert. Sie gleicht einem vorbeiziehenden Stamm unter der Leitung eines Azteken-Oberhaupts. Dann kommt das Strandleben langsam in Gang. Man schnipst mit den Fingern, schlägt auf eine Trommel- ein Bassinstrument dazu, ein Straßencafé wird geöffnet und ein paar Saxophonklänge dringen nach draußen. Das Fest hat begonnen.

Satz 2: Ipanema-Playa ist am Bossa-Nova-Rhythmus geschrieben und verwendet einige typisch brasilianische Akkorde, mit denen der Komponist Jobim sich einen Namen gemacht hat. Die Hauptmelodie ist etwas schwermütig, wie der Charakter der Indianer, und könnte auch auf einer indianischen Flöte gespielt werden. Der Zuhörer kann sich einen verlassenen Strand und vielleicht sogar eine verlassenen Geliebte vorstellen.

Satz 3: Copacabana-Playa spielt sich nachts ab. Der Karneval ist in vollem Gang. Man tanzt Samba bis zum Umfallen. Draußen ist ein Feuerwerk, drinnen spielen die Bands, überall herrscht Ausgelassenheit.

 

 

 

  1. St Florian Choral                                                              Thomas Doss         

 

Diesen eindrucksvollen Choral verfasste der erfolgreiche Komponist Thomas Doss als eine Verneigung vor seinem Landsmann und Vorbild Anton Bruckner, welcher in der Stiftskirche zu St. Florian viele seiner unvergessenen Werke schrieb. Mit dieser Ehrerbietung schuf Thomas Doss ein wunderschönes Musikstück, das eine würdevolle Bereicherung eines jeden Repertoires darstellt.

 

 

 

  1. Möge die Straße uns zusammenführen                     Kurt Gäble               

 

Für den christlich inspirierten Komponisten und Arrangeur Kurt Gäble war es ein persönliches Anliegen, beliebte neue geistliche Lieder für katholische, protestantische und ökumenische Anlässe herauszugeben.

Der junge und frische musikalische Zugang zum Glauben, der in diesen Liedern zum Ausdruck kommt, spiegelt das wachsende Miteinander der beiden großen christlichen Kirchen wieder. Das Blasorchester spielt im Jahreskreis der Kirchengemeinden schließlich eine große Rolle.

In seinen Kompositionen und Arrangements verbindet Kurt Gäble oft tiefen christlichen Glauben mit seiner Liebe zur Musik.