Jugendkapelle beim Wertungsspiel in Nehren im Jahr 2014

 

Unsere Jugendkapelle besteht derzeit aus ca. 35 aktiven Jugendlichen und spielt auf Mittelstufenniveau. Die heutige Jugendkapelle wurde nach ihrer Wiedergründung im Herbst 1994 durch unsere Dirigentin Claudia Krohmer-Rebmann aufgebaut und wird bis heute von ihr geleitet. Vorher bestand bereits seit dem Jahr 1968 eine Jugendkapelle in Mägerkingen, die unser langjähriger Dirigent Alfred Fink gründete und die bis 1982 bestand. Während allerdings heute unsere Jugendkapelle als dauerhafter Klangkörper mit ständiger Verjüngung etabliert ist, wurde die Jugendkapelle in den Anfangsjahren mehrmals als Ganzes in die aktive Kapelle des Musikvereins integriert und anschließend ein Neuaufbau begonnen.

Unsere Jugendlichen der Jugendkapelle treffen sich einmal wöchentlich zur Probe, gehen einmal im Jahr gemeinsam zum Probenwochenende und bestreiten mehrere Auftritte im Jahr. Beiträge bei den Jahreskonzerten des Musikvereins, Veranstaltungen in der Gemeinde und der Kirchengemeinde oder bei befreundeten Musikvereinen gehören zum festen Bestandteil des Vereinsjahres und helfen den Jugendlichen, Auftrittserfahrung zu sammeln. Ein wichtiger Motivator für unsere Jugendlichen ist außerdem das Jugendwertungsspiel, an dem sie jährlich teilnehmen und auf viele erfolgreiche Teilnahmen zurückblicken. All diese Leistungen wären natürlich nicht möglich ohne die kontinuierliche Instrumentalausbildung unseres Nachwuchses – seit 1994 überwiegend bei der Jugendmusikschule Burladingen.

Erstmals beteiligte sich unsere neu gegründete Jugendkapelle 1999 beim Jugendwertungsspiel in Münsingen. Seitdem waren unsere Jugendlichen außer im Jahr 2004 jedes Jahr beim Wertungsspiel vertreten. Wir freuen uns, dass sie sich kontinuierlich und mit großem Erfolg den anspruchsvollen Wertungsrichtern stellen. Da wir jedes Jahr junge Musikerinnen und Musiker aus der Jugendgruppe in die Jugendkapelle integrieren und andere altersbedingt aus der Jugendkapelle ausscheiden, nimmt die Jugendkapelle je nach Leistungsstand des Orchesters entweder in der Stufe „mittelschwer“ (meist die schwerste am Wertungsspiel vertretene Schwierigkeitskategorie für Jugendkapellen) oder „leicht“ am Wertungsspiel teil. Besonders bemerkenswert sind die Teilnahmen in der Stufe „mittelschwer“ in den Jahren 2006, 2010, 2011, 2013 und 2017, bei denen unsere Jugendlichen die Bestnote „mit hervorragendem Erfolg“ erreichen konnten. Zwischendurch wurden im Jahr 2008 und 2013 jeweils größere altersbedingte Umstrukturierungen vorgenommen, die Jugendkapelle neu formiert und deutlich verjüngt.

Aber auch junge Solistinnen und Solisten des Musikvereins glänzten: Elisabeth Zaia (Querflöte) erreichte beim Wertungsspiel der Bläserjugend 2002 in Metzingen in der Stufe „sehr schwer“ die Topbewertung mit 97 von 100 Punkten und Bestnote. Eva Geckeler (Klarinette) erspielte ebenfalls in der Stufe „sehr schwer“ beim Wertungsspiel 2003 in Dettingen/Erms die Bestnote „mit hervorragendem Erfolg“. Heike Dreher gelang 2009 mit einem Oboensolo die Bestnote, ebenso Lukas Lorch 2012, 2014 und 2017 mit seiner Tuba. Maximilian Bez erreichte 2013 die Bestnote „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ mit dem Xylophon, Alicia Heider 2017 mit der Oboe.


Außerdem stellten sich seit 1984 immer wieder junge Musiker und Musikerinnen in verschieden besetzten Ensembles bei Jugendwertungsspielen der Jury. Besonders erfolgreich war dabei unser Querflötentrio mit Elisabeth Zaia, Martina Fecht (heute Bez) und Jessica Frambach, das den Musikverein Mägerkingen von 1996 bis 1999 vier Mal zuerst in der leichten, dann in der mittelschweren und schließlich in der schweren Kategorie sehr erfolgreich vertreten hat.



 

 

 

Impressionen verschiedener Wertungsspiele:

Wertungsspiel in Derendingen 2001 Wertungsspiel in Metzingen 2002

 

Urkundenübergabe in Metzingen 2002 Eva Geckeler beim Wertungsspiel 2003 in Dettingen/Erms

 

Wertungsspiel 2007 in Steinhilben Heike Dreher & Elisabeth Zaia beim Wertungsspiel 2009 in Rommelsbach

 

Wertungsspiel 2011 in Walddorfhäslach

 

Wertungsspiel 2012 in Pfrondorf; rechts: Lukas Lorch (Tuba) mit seinem Lehrer Ernst Zaia und Elisabeth Zaia (Klavier)

Drucken   E-Mail